MeshCore ist eines der beiden großen LoRa-Mesh-Projekte. Anders als bei Meshtastic entscheidest du hier schon beim Aufspielen der Firmware, welche Aufgabe ein Gerät übernimmt: Companion, Repeater oder Room Server. Dieser Artikel erklärt die drei, führt durch die ersten Einstellungen und sagt ehrlich, wann MeshCore die bessere Wahl ist und wann nicht. Was hier steht, gilt für die MeshCore-Firmware 1.17.1 vom August 2026; das Projekt ändert sich schnell.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Firmware legt die Aufgabe fest: Companion zum Schreiben, Repeater zum Weiterleiten, Room Server zum Aufbewahren.
- Dein Companion leitet nie weiter. Ohne Repeater reicht MeshCore nur so weit wie der direkte Funkweg.
- Übernimm die Funkeinstellungen, die in deiner Gegend gelten – sonst hörst du die anderen nicht.
- Den öffentlichen Kanal kann jeder mitlesen. Privates gehört in einen eigenen Kanal oder eine Direktnachricht.
- Einen Repeater stellst du nur an einen guten, festen Platz – und änderst zuerst das Admin-Passwort.
Drei Firmware-Arten, drei Aufgaben
MeshCore beschreibt sich als System für sichere, textbasierte Kommunikation über LoRa-Funk. Die Firmware steht unter der freien MIT-Lizenz. Die Apps für Android und iOS stammen von einem anderen Entwickler, sind nach der Projekt-FAQ nicht quelloffen und folgen einem Freemium-Modell: Zum Schreiben zahlst du nichts, einige Zusatzfunktionen lassen sich gegen eine kleine Gebühr freischalten.
Welche Aufgabe ein Gerät übernimmt, bestimmt die Firmware, die du aufspielst. Das ist keine Einstellung, die du nebenbei umschaltest. Die Skizze zeigt die drei Arten nebeneinander.
Wie viele Geräte du brauchst, beantwortet die FAQ so: Mit einem Gerät spielst du die Bluetooth-Companion-Firmware auf und schreibst mit anderen MeshCore-Nutzern in der Nähe. Mit zwei Geräten und wenigen Nutzern ringsum machst du beide zu Companions, etwa für dich und ein Familienmitglied. Erst wenn es in der Nähe schon andere Nutzer gibt, schlägt die FAQ vor, das zweite Gerät als Repeater aufzustellen. Welche Geräte infrage kommen, steht im Artikel LoRa-Mesh-Gerät wählen.
| Firmware | Aufgabe | Leitet weiter |
|---|---|---|
| Companion (Bluetooth oder USB) | dein Gerät zum Schreiben, bedient über App oder Web-App | nie |
| Repeater | vergrößert die Reichweite des Netzes | ja, Pakete auf dem Weg zum Ziel – nicht jedes |
| Room Server | speichert Beiträge zum späteren Abholen | laut Projekt nicht empfohlen; ob ab Werk an oder aus, sagt die Doku widersprüchlich (siehe unten) |
Firmware aufspielen mit dem Web-Flasher
MeshCore stellt fertige Firmware über einen Web-Flasher bereit; die Adresse steht in der FAQ und im Repository des Projekts. Du verbindest das Gerät per USB-Kabel mit einem Computer, wählst im Flasher dein Gerät aus und dann eine der Firmware-Arten: Companion, Repeater oder Room Server. Für die Konsole des Flashers nennt die FAQ einen Computer mit dem Browser Chrome.
Muss ein Companion ganz neu aufgesetzt werden, unterscheidet die FAQ zwei Fälle. Lässt er sich noch mit der App verbinden, exportierst du dort zuerst die Einstellungen und setzt ihn dann auf Werkseinstellungen zurück. Sonst hilft nur der Flasher: Gerät in der Liste suchen, „Companion Bluetooth“ wählen, „Enter DFU mode“ drücken, mit „Erase Flash“ den Speicher löschen und mit „Flash!“ die neueste Firmware aufspielen. Danach ist das Gerät gelöscht.
Achte bei der Auswahl auf die richtige Companion-Variante. Es gibt eine Firmware für Bluetooth und eine nur für USB. Taucht dein Gerät in der App nicht auf, hast du laut FAQ oft die USB-Variante erwischt. Eine Variante für WLAN gibt es nicht fertig: Die musst du laut FAQ selbst übersetzen, weil Netzname und Passwort in die Firmware gehören.
Companion einrichten: Funkeinstellungen, Name, Advert
Die MeshCore-App verbindet sich per Bluetooth mit dem Companion. Fragt sie nach einem Code, ist das laut FAQ ab Werk die Ziffernfolge von 1 bis 6. Für die USB-Variante gibt es eine Web-App im Browser.
Dann kommen die Funkeinstellungen. MeshCore unterstützt laut FAQ in Großbritannien und der EU den Bereich um 868 MHz; du wählst in der App die Voreinstellung für deine Region. Konkrete Werte für Europa nennt die FAQ nicht. Sie berichtet aber, dass seit Oktober 2025 viele Regionen auf schmalere Einstellungen umgestiegen sind. Frage deshalb in deiner Gegend nach, welche Einstellung dort gilt, und übernimm sie genau – sonst hörst du die anderen nicht. Welche Frequenzen, Leistungen und Sendezeiten in Deutschland erlaubt sind, erklärt der Artikel LoRa-Mesh in Deutschland: was ohne Lizenz erlaubt ist.
Damit andere dich als Kontakt finden, sendest du ein „Advert“. Darin stehen laut FAQ dein Name, dein öffentlicher Schlüssel für die Verschlüsselung und auf Wunsch deine Position, unterschrieben gegen Fälschung. Ein Companion sendet es laut FAQ nur, wenn du es auslöst – entweder nur an die Geräte in direkter Reichweite oder über die Repeater weiter ins Netz. Der Name ist für alle sichtbar. Nimm deshalb einen Spitznamen statt deines vollen Namens; das ist unsere Empfehlung.
Ob dein Advert eine Position enthält, ist nach der Paketbeschreibung freiwillig. Wo du das in der App einstellst, beschreibt die Projektdokumentation nicht. Prüfe es deshalb selbst, bevor du ein Advert ins ganze Netz schickst.
Kanäle, Direktnachrichten und Verschlüsselung
Ab Werk gibt es einen öffentlichen Kanal. Er ist verschlüsselt, aber den Schlüssel veröffentlicht das Projekt selbst in seiner FAQ – mitlesen kann also jeder mit einem MeshCore-Gerät. Nachrichten in Kanälen, öffentlichen wie privaten, werden laut FAQ immer geflutet, also von den Repeatern weitergegeben, soweit deren Einstellungen es zulassen – es gibt ja kein einzelnes Ziel.
Für eine Gruppe legt ihr einen privaten Kanal mit eigenem geheimem Schlüssel an. Den teilt ihr zum Beispiel über einen QR-Code, dessen Format die FAQ beschreibt. Gib ihn nur an die Menschen weiter, die mitlesen sollen, am besten persönlich. Wichtig zu wissen: Laut Paketbeschreibung tragen Gruppennachrichten keine Unterschrift des Absenders. Wer den Kanalschlüssel kennt, kann unter jedem beliebigen Namen schreiben.
Direktnachrichten an einen einzelnen Kontakt sind verschlüsselt. Die Paketbeschreibung führt aber je ein Byte der öffentlichen Schlüssel von Empfänger und Absender in eigenen Feldern vor dem verschlüsselten Teil. Unsere Lesart daraus: Wer mithört, liest nicht den Inhalt, kann aber sehen, dass zwei Geräte miteinander schreiben. Eine Version 2 des Protokolls soll laut Planung der Entwickler unter anderem neue Verschlüsselungsverfahren bringen.
Die erste Direktnachricht an einen Kontakt geht per Flut ins Netz, danach nimmt dein Gerät einen festen Weg über die Repeater. Wie das genau funktioniert, erklärt der Einstieg in diese Reihe.
Achtung MeshCore ist kein Notruf. Die Projektdokumentation beschreibt keine Verbindung zu Leitstellen, und ob jemand deine Nachricht liest, hängt davon ab, wer gerade in Reichweite ist. Im Notfall rufst du über das Telefon 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst oder 110 für die Polizei an.
Repeater: nur an gute, feste Standorte
Ein Repeater vergrößert die Reichweite des Netzes. Er sendet laut FAQ nicht jedes empfangene Paket weiter, sondern Pakete auf dem Weg zu ihrem Ziel. Die FAQ rät, ihn hoch über dem Boden aufzustellen. Unsere Empfehlung: Stell einen Repeater nur dort auf, wo er fest steht, frei sieht und dauerhaft Strom hat. Verschwindet ein Repeater, müssen die Geräte laut FAQ ihren Weg neu suchen und Nachrichten wieder ins Netz fluten.
Per Bluetooth erreichst du einen Repeater nicht. Eingerichtet wird er über USB, entweder im Web-Konfigurationswerkzeug des Projekts oder in der Konsole des Web-Flashers. Später lässt er sich per Funk aus der App verwalten. Gleich nach dem Aufspielen stellst du laut FAQ die Frequenz ein, die in deinem Land erlaubt ist. Ab Werk steht die Repeater-Firmware laut Befehlsreferenz auf 869,525 MHz; ob das zur Einstellung in deiner Gegend passt, klärst du vorher.
- Admin-Passwort ändern: Ab Werk lautet es laut FAQ schlicht „password“. Jedes Gerät, das sich damit anmeldet, erhält Admin-Rechte – also änderst du es als Erstes.
- Sendezeit begrenzen: Seit Firmware 1.15.0 heißt die Einstellung dafür „dutycycle“. Ab Werk steht sie laut Befehlsreferenz auf 50 Prozent; die Doku selbst nennt 1 Prozent als strengste EU-Anforderung. Stell sie auf die Grenze, die laut dem oben verlinkten Artikel zum Rechtlichen für deine Frequenz gilt.
- Sendeleistung: Manche Geräte haben einen zusätzlichen Verstärker. Laut Befehlsreferenz kann ein zu hoher Wert gegen die Gesetze deines Landes verstoßen.
- Weiterleiten begrenzen: Über wie viele Sprünge dein Repeater geflutete Nachrichten noch weitergibt, legst du selbst fest. Möglich sind 0 bis 64, ab Werk 64.
- Standort: Eintragen ist freiwillig. Trägst du einen ein, steht er nach der Paketbeschreibung im Advert. Das flutet ein Repeater laut FAQ ab Werk alle 12 Stunden durchs Netz – der Standort ist also weit über die Funkreichweite hinaus sichtbar. Künftig soll er laut FAQ auch auf der MeshCore-Karte erscheinen, hochgeladen per App. Steht der Repeater auf deinem Haus, ist das deine Adresse – trag ihn nur ungefähr oder gar nicht ein.
Room Server: der Briefkasten im Netz
In einem Kanal verpasst du eine Nachricht, wenn du beim Senden nicht in Reichweite warst. Ein Room Server löst genau das. Die FAQ beschreibt ihn als einfaches Schwarzes Brett, das eher wie ein E-Mail-Server arbeitet: Er speichert die Beiträge, und wer eine Weile weg war, holt sie später ab.
Anmelden kannst du dich mit einem Bluetooth-Companion und der App. Dazu gibt es ein Gast-Passwort. Die Angaben dazu widersprechen sich allerdings: Die FAQ nennt „hello“ als Werkseinstellung, die Befehlsreferenz ein leeres Passwort. Setz deshalb in jedem Fall ein eigenes Gast-Passwort und ändere wie beim Repeater auch das Admin-Passwort.
Weiterleiten kann ein Room Server auch, die FAQ rät aber davon ab und empfiehlt getrennte Geräte für Repeater und Room Server. Ob das Weiterleiten ab Werk an ist, sagt die Doku widersprüchlich: Die FAQ spricht vom Einschalten mit „set repeat on“, die Befehlsreferenz nennt „on“ als Werkseinstellung. Prüf es mit „get repeat“ und schalte es mit „set repeat off“ ab. Für eine Familie oder Nachbarschaft kann ein Room Server nach unserer Einschätzung ein sinnvoller Treffpunkt sein.
Wann MeshCore die bessere Wahl ist – und wann nicht
Eine allgemeine Antwort gibt es nicht. MeshCore und Meshtastic sprechen nicht miteinander, und ein Netz nützt dir nur, wenn die Menschen um dich herum es nutzen. Die lokale Verbreitung entscheidet also mehr als jede Technik. Die MeshCore-Karte kann einen ersten Eindruck geben; ein Eintrag dort ist aber freiwillig, sie zeigt also nicht unbedingt alle Geräte.
Für MeshCore spricht der Aufbau: Companions leiten nie weiter, und Direktnachrichten nehmen nach dem ersten Mal einen festen Weg statt durchs ganze Netz. Dazu kommt der Room Server als Briefkasten für alle, die zeitweise außer Reichweite sind.
Gegen MeshCore spricht dieselbe Stärke, wenn Repeater fehlen. Weil Companions nicht weiterleiten, braucht MeshCore laut FAQ ein Netz aus Repeatern. Ohne Repeater reicht eine Nachricht nur so weit wie der direkte Funkweg zwischen zwei Companions. Sind alle ständig unterwegs, finden die Geräte keinen stabilen Weg und müssen immer wieder fluten. Bei Meshtastic leitet dagegen schon das normale Gerät weiter, wenn es noch kein anderes getan hat.
Unsere Einschätzung daraus: MeshCore passt gut, wo feste Repeater stehen oder du selbst einen an einem guten Platz betreiben kannst. Meshtastic passt eher, wo es keine feste Infrastruktur gibt und eine Gruppe gemeinsam unterwegs ist. Wie du Meshtastic einrichtest, steht im Artikel Meshtastic einrichten.
Tipp Richtet eure Companions gemeinsam ein, damit Funkeinstellungen und Kanalschlüssel sicher übereinstimmen, und schickt euch Probenachrichten von den Orten, an denen ihr im Ernstfall seid. Welches Netz und welcher Kanal bei euch gilt, gehört in den Familien-Notfallplan – den Schlüssel selbst schreibst du aber nicht offen dazu.
Häufige Fragen
Kann mein Companion das Netz verbessern, wenn ich ihn anlasse?
Nein. Ein Companion leitet bei MeshCore nie Nachrichten anderer weiter. Das Netz verbessern nur Repeater an guten, festen Standorten.
Warum sehe ich keine anderen Geräte?
Prüfe zuerst, ob deine Funkeinstellungen genau zu denen in deiner Gegend passen. Andere erscheinen in deiner Liste meist erst, wenn sie ein Advert gesendet haben – und natürlich muss ein Gerät oder Repeater in Reichweite sein.
Kann jemand meine Nachrichten im öffentlichen Kanal lesen?
Ja. Der Schlüssel des öffentlichen Kanals steht in der Projekt-FAQ. Für Privates nimmst du einen eigenen Kanal mit geheimem Schlüssel oder eine Direktnachricht.
Kann ich mit MeshCore Meshtastic-Nutzern schreiben?
Nein. Die beiden Netze sprechen nicht miteinander. Entscheide dich für das Netz, das die Menschen um dich herum nutzen.
Quellen
- MeshCore: Frequently Asked QuestionsMeshCore (Open-Source-Projekt), Repository meshcore-dev, Firmware-Stand 1.17.1, abgerufen am 28.09.2026 · Firmware-Arten Companion (Bluetooth/USB), Repeater, Room Server; Geräteanzahl für den Einstieg; Web-Flasher mit Chrome; Neuaufspielen: Export der Einstellungen per App nur, solange sich das Gerät verbinden lässt, sonst Löschen und Aufspielen im Flasher; WLAN nur selbst übersetzt; voreingestellter Bluetooth-Kopplungscode; 868 MHz für UK/EU, Regionsvoreinstellung, schmalere Einstellungen seit Oktober 2025; Advert; Admin-Passwort „password“, Gast-Passwort „hello“; Repeater hoch aufstellen, kein Bluetooth; Standort optional, Repeater mit Standort sollen künftig auf der Karte erscheinen, Hochladen zur Karte per App; Room Server als Schwarzes Brett, Weiterleiten nur mit „set repeat on“ und nicht empfohlen; Companions leiten nicht weiter; bei verlorenem Weg Rückfall auf Fluten; Kanäle fluten immer; öffentlicher Kanalschlüssel; QR-Format; Apps nicht quelloffen, Freemium; ohne Repeater-Netz und bei ständiger Bewegung keine stabilen Wege
- MeshCore – READMEMeshCore (Open-Source-Projekt), Repository meshcore-dev, abgerufen am 28.09.2026 · Companions leiten nicht weiter; Web-Flasher: Gerät wählen, Companion, Repeater oder Room Server aufspielen; Repeater und Room Server per USB im Web-Konfigurationswerkzeug oder per Funk verwalten; MIT-Lizenz; geplante Version 2 des Protokolls mit neuen Verschlüsselungsverfahren
- MeshCore: CLI CommandsMeshCore (Open-Source-Projekt), Dokumentation im Repository, abgerufen am 28.09.2026 · Befehle für Repeater und Room Server: Frequenz ab Werk 869,525 MHz; Admin-Passwort ab Werk „password“ mit Admin-Rechten für jedes Gerät, das es nutzt; Gast-Passwort ab Werk leer; Weiterleiten (repeat) ab Werk „on“; Sendezeitgrenze (dutycycle) seit 1.15.0, ab Werk 50 %, Beispiel 1 % als strengste EU-Anforderung; Sendeleistung und Hinweis auf Landesrecht; flood.max 0–64, ab Werk 64
- MeshCore: Payload FormatMeshCore (Open-Source-Projekt), Dokumentation im Repository, abgerufen am 28.09.2026 · Advert mit öffentlichem Schlüssel, Signatur, optionaler Position (Breiten- und Längengrad) und Name; Direktnachricht: je ein Byte der Schlüssel von Empfänger und Absender in eigenen Feldern vor MAC und verschlüsseltem Inhalt (dass diese Felder offen lesbar sind, ist unsere Lesart); Gruppennachrichten ohne Absender-Unterschrift, Name frei wählbar für jeden mit Kanalschlüssel
- MeshCore ReleasesMeshCore (Open-Source-Projekt), GitHub, abgerufen am 28.09.2026 · Companion-, Repeater- und Room-Server-Firmware 1.17.1 vom 14.08.2026 als aktueller Stand; Einstellung für die Sendezeitgrenze neu in 1.15.0
- Device ConfigurationMeshtastic (Open-Source-Projekt), Dokumentation Version 2.8, abgerufen am 28.09.2026 · Zum Vergleich: Die Standardrolle „Client“ leitet Pakete weiter, wenn noch kein anderes Gerät es getan hat