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Haushalt & Familie

Haus gegen Starkregen schützen: Schwachstellen erkennen

Lichtschacht, Kellerabgang, Rückstau, Schwelle: ein Rundgang zu den Schwachstellen am Haus – und wer was prüft und umsetzt.

9 Min. LesezeitEinstiegStand: 24. Oktober 2026

Bei Starkregen läuft Wasser nicht nur dort ins Haus, wo ein Fluss in der Nähe ist. Es findet seinen Weg über das Gelände, über Lichtschächte und Kellertreppen oder drückt aus dem Kanal zurück. Dieser Artikel führt dich einmal ums Haus und in den Keller: Woran erkennst du Schwachstellen, was davon ist Sache von Eigentümern, Fachbetrieb oder Kommune – und was kannst du als Mieterin oder Mieter selbst tun?

Das Wichtigste in Kürze

  • Oberflächenwasser, Kanalrückstau und Grundwasser sind drei Wege – jeder braucht eine eigene Prüfung.
  • BBSR: Fehlende, falsch montierte oder defekte Rückstausicherung verursacht die meisten Überflutungsschäden im Gebäude.
  • Lichtschächte, Kellerabgänge, ebenerdige Eingänge und Gefälle zum Haus sind typische Stellen für Oberflächenwasser.
  • Bauliche Maßnahmen plant ein Fachbetrieb mit den Eigentümern. Mieter beobachten, melden und sichern ihre Sachen.
  • Viele Kommunen bieten Starkregengefahrenkarten, manche auch eine Beratung vor Ort.

Drei Wege, drei verschiedene Fragen

Die Hochwasserschutzfibel des Bundesbauministeriums unterscheidet mehrere Arten, wie Wasser zum Problem wird. Für dein Haus zählen vor allem drei. Oberflächenwasser fließt bei Starkregen über Gelände und Straße und dringt durch Öffnungen ein, die tief liegen. Kanalrückstau entsteht, wenn die Abwasserkanäle überlastet sind; dann strömt Wasser über die Hausanschlussleitung in die Kellerräume. Grundhochwasser ist die Folge lang anhaltender Niederschläge oder Nassperioden und kommt meist zeitverzögert.

Das ist mehr als Begriffsklauberei. Gegen Oberflächenwasser helfen andere Dinge als gegen Rückstau, und gegen drückendes Grundwasser wieder andere. Wer nur eine Frage stellt, übersieht leicht die beiden anderen. Laut BBSR-Leitfaden kommt es außerdem meist erst dann zu Schäden, wenn ein Teil des Systems versagt – etwa durch verstopfte Dachrinnen, offene Fenster oder zugesetzte Entwässerungsrinnen.

Starkregen lässt dabei kaum Vorwarnzeit. Das BBSR empfiehlt deshalb, Vorsorge gegen Überflutungen aus Starkregen eher dauerhaft anzulegen und regelmäßig zu prüfen. Wie du dich bei einer Warnung verhältst und was im Ernstfall gilt, steht im Artikel zu Hochwasser und Starkregen. Hier geht es um das Vorher: den Rundgang.

Wer wofür zuständig ist

Laut BBSR sind bei Starkregen Kommune und Grundstückseigentümer zuständig. Die Kommune sorgt in festgelegten Grenzen für die Ableitung im öffentlichen Raum, und zwar bis zu einem „seltenen Starkregen“. Einen vollständigen Schutz bei außergewöhnlichem Starkregen hält das BBSR für nicht möglich, weil es weder wirtschaftlich noch technisch sinnvoll wäre, Kanäle für solche Mengen auszulegen. Für das Wasser, das auf dem eigenen Grundstück anfällt, sind Eigentümer ohnehin selbst verantwortlich.

Der BBSR-Leitfaden verweist dazu auf § 5 Absatz 2 des Wasserhaushaltsgesetzes: Jede Person, die durch Hochwasser betroffen sein kann, ist „im Rahmen des ihr Möglichen und Zumutbaren“ verpflichtet, geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Was das für dich konkret bedeutet, hängt von deiner Rolle ab.

Eigentümer entscheiden über das Gebäude, also über Rückstausicherungen, Fenster, Abdichtungen und das Gelände. Nach Darstellung der Verbraucherzentrale haften Grundstückseigentümer für Rückstauschäden selbst, wenn sie entgegen der Entwässerungssatzung ihrer Gemeinde keine Sicherung eingebaut haben. Bauliche Änderungen am Gebäude sind Sache der Eigentümer; als Mieterin oder Mieter beobachtest du, meldest und schützt deine eigenen Sachen. Dieser Artikel gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung für deinen Einzelfall.

Vor dem Rundgang: Karte und Erinnerung

Viele Kommunen bieten laut BBK inzwischen online Starkregengefahrenkarten an. Sie zeigen, wo sich Wasser im Ort sammeln kann. Die Hochwasserschutzfibel betont, dass solche Modelle an technische Grenzen stoßen, aber eine erste Einschätzung geben. Wie du solche Karten findest und liest, erklärt der Artikel zu den Risiken am Wohnort.

Gibt es keine Karte, helfen Erinnerungen. Das BBSR rät, Beobachtungen aus früheren Ereignissen zu nutzen: Wo ist das Wasser entlanggeflossen, wo hat es sich gesammelt? Bist du neu zugezogen, frag die Nachbarn. Auch Straßennamen können Hinweise geben, etwa auf überbaute, vergessene Bäche. Das BBSR nennt als Beispiele Bachstraße, Wasserweg und Im Graben.

Wichtig ist eine Warnung aus dem Leitfaden: Lass dich nicht davon täuschen, dass bei dir noch nie etwas passiert ist. Je stärker ein Ereignis ist, desto stärker prägt sich laut BBSR aus, wo das Wasser herkommt, wie es fließt und wo es sich sammelt.

Draußen: Gefälle, Lichtschächte, Kellerabgang, Eingänge

Geh einmal ums Haus und schau, wohin Regenwasser läuft. Ein Gelände, das zum Haus hin abfällt, ist laut BBSR aus Sicht des Überflutungsschutzes grundsätzlich riskant. Kritisch sind auch Senken und Hanglagen. Achte auf die Dachentwässerung: Bei verstopften Dachrinnen und Fallrohren schießt das Wasser über die Rinne, läuft an der Wand herab und gelangt so zu Gebäudeöffnungen.

Dann die Öffnungen selbst. Oberflächenwasser dringt nach dem BBSR durch Tür- und Fensteröffnungen in Erdgeschoss und Keller, durch Lichtschächte und über tiefliegende Garagen ein. Bodengleiche Eingänge sind aus Sicht des Überflutungsschutzes ungünstig, auch wenn das der Barrierefreiheit entgegensteht; schon kleine Schwellen halten Wasser ab. Kellertreppen und Lichtschächte lassen sich laut Leitfaden durch kleine Aufkantungen schützen und sollten Abläufe haben – sind diese an die Entwässerung angeschlossen, gehört auch ihr Rückstauschutz auf die Prüfliste.

Was du dabei feststellst, sind Hinweise, keine Bauaufträge. Ob eine Aufkantung, eine Abdeckung oder ein druckdichtes Fenster passt, klären Eigentümer mit Fachleuten. Auch Schwellen auf dem Grundstück können je nach Landesrecht genehmigungspflichtig sein, und laut BBSR muss darauf geachtet werden, dass tiefer liegende Nachbargrundstücke nicht negativ beeinflusst werden.

Querschnitt eines Hauses mit Keller: Links fällt das Gelände zum Haus ab, Pfeile zeigen Regenwasser, das den Hang hinab in den Lichtschacht vor dem Kellerfenster läuft. Rechts läuft Wasser von der Straßenseite die Treppe des Kellerabgangs hinunter zur Kellertür.
Gefälle zum Haus, Lichtschacht und Kellerabgang: typische Wege, auf denen Oberflächenwasser den Keller erreicht.Skizze: WildWeasel
  • Fällt das Gelände zum Haus hin ab, oder liegt das Haus in einer Senke?
  • Sind Dachrinnen und Fallrohre frei?
  • Wie hoch liegen Lichtschächte und Kellerfenster im Verhältnis zum Gelände?
  • Läuft Wasser vom Hof oder von der Straße auf den Kellerabgang zu?
  • Gibt es ebenerdige Eingänge, Terrassentüren oder eine tiefliegende Garage?

Im Keller: Abläufe unter der Rückstauebene

Bei Rückstau steigt das Wasser im Kanal bis zur Rückstauebene. Ihre Höhe legt die Entwässerungssatzung der Gemeinde fest; im Normalfall liegt sie laut BBSR auf Höhe des nächsten Schachts oder der Bordsteinkante. Alles, was darunter liegt – Bodenablauf, Waschbecken, Toilette oder Dusche im Keller –, kann Wasser aus dem Kanal ins Haus lassen, wenn es nicht gesichert ist.

Das BBSR ist hier deutlich: Bei Starkregen entstehen die meisten Überflutungsschäden im Gebäude durch fehlende, falsch montierte oder defekte Rückstausicherungen. Welche Sicherung passt, hängt von der Nutzung ab. Ein Rückstauverschluss darf laut Leitfaden nur verwendet werden, wenn mehrere Bedingungen zugleich erfüllt sind: Es besteht Gefälle zum Kanal, die geschützten Räume werden nur untergeordnet genutzt, der Benutzerkreis ist klein und hat ein WC oberhalb der Rückstauebene, und bei Rückstau kann auf die Ablaufstelle verzichtet werden. Andernfalls ist eine Hebeanlage zu nutzen. Bei genutzten Wohnräumen unterhalb des Straßenniveaus kann nach der Verbraucherzentrale nur eine Hebeanlage das Gebäude angemessen schützen.

Für den Rundgang reichen drei Fragen: Welche Abläufe liegen unter der Rückstauebene? Sind alle gesichert? Und wann wurde zuletzt gewartet? Das BBSR nennt für Hebeanlagen eine Wartung zweimal jährlich im Mehrfamilienhaus und einmal im Jahr im Einfamilienhaus, für Rückstauverschlüsse in der Regel zweimal im Jahr durch einen Sachkundigen. Was eine Hebeanlage ohne Strom bedeutet, steht im Artikel zur Haustechnik ohne Strom.

Achtung Rückstausicherungen, Hebeanlagen und druckdichte Fenster sind keine Heimwerkerarbeit. Die Verbraucherzentrale rät, sich an einen Sanitärfachbetrieb zu wenden und mit ihm zu klären, wo die Sicherung angebracht werden muss. Auch falsch montierte Rückstausicherungen nennt das BBSR als häufige Schadensursache.

Hauseinführungen und Grundwasser

Eine dritte Gruppe von Schwachstellen siehst du kaum: die Stellen, an denen Leitungen ins Haus führen. Das BBSR nennt undichte Rohrdurchführungen für Strom, Gas, Öl und Abwasser sowie Hausanschlüsse, die in der Regel nicht druckwasserdicht ins Mauerwerk eingebettet sind. Dort kann Grundwasser oder aufgestautes Sickerwasser eindringen, ebenso durch Kellerwände und -sohle.

Hier endet, was ein Rundgang leisten kann. Feuchte Stellen, Ausblühungen oder Wasserränder an Wänden und Durchführungen notierst du und zeigst sie Fachleuten. Die Sanierung einer Wanddurchführung erfordert laut BBSR, den Durchlass außen freizulegen und durch eine druckwasserdichte Ausführung zu ersetzen. Eine nachträgliche Abdichtung gegen drückendes Wasser ist nach der Hochwasserschutzfibel bautechnisch sehr aufwendig; sie empfiehlt, solche Maßnahmen im Zuge ohnehin anstehender Sanierungen umzusetzen.

Auch versicherungsseitig ist Grundwasser ein Sonderfall: Schäden durch Grundwasser sind laut Fibel nur versichert, wenn das Grundwasser hochwasserbedingt oberirdisch ins Haus eindringt. Wie die Policen zusammenspielen, erklärt der Artikel zur Elementarschadenversicherung.

Als Mieterin oder Mieter: beobachten, melden, Sachen sichern

Auch ohne eigenes Haus kannst du den Rundgang machen – nur endet er bei dir mit einer Nachricht an Vermieter oder Hausverwaltung statt mit einem Auftrag. Notiere, was dir auffällt, mit Datum und Foto: Wasser im Lichtschacht, ein verstopfter Ablauf am Kellerabgang, eine Wasserlinie an der Kellerwand. Frag nach, ob es eine Rückstausicherung gibt und wer sie wartet.

Dein eigener Bereich sind deine Sachen. Die Checkliste des BBSR gilt auch für Mieterkeller: in gefährdeten Räumen keine wertvollen Gegenstände und Elektrogeräte lagern, keine Giftstoffe und Lacke, nichts direkt auf den Boden stellen und wichtige Dokumente sicher und zugänglich aufbewahren. Schließ Fenster und Türen, auch wenn beim Verlassen noch bestes Wetter ist – nur geschlossene Fenster schützen.

Eine Hausratversicherung mit Elementarschutz schließt laut Fibel die Nutzerin oder der Nutzer der Wohnung ab, also du selbst. Die Hochwasserschutzfibel rät Mieterinnen und Mietern außerdem, beim Vermieter nachzufragen, ob die Gebäudeversicherung eine Elementarschadendeckung enthält. Bauliche Änderungen wie Aufkantungen, Schwellen oder neue Fenster sind Sache von Vermieter oder Eigentümergemeinschaft; provisorische Schutzmittel nutzt du nur, wenn sie von dort bereitgestellt oder freigegeben sind. Wer im Mietshaus wofür zuständig ist, steht im Artikel zur Vorsorge im Mietshaus.

Prüfen lassen und den Plan festhalten

Findest du Mängel oder bist unsicher, rät das BBSR, Sachkundige hinzuzuziehen. Einige Städte bieten selbst eine Starkregenberatung an; Dortmund etwa schickt Mitarbeitende kostenlos zu Interessierten nach Hause, um vor Ort Gefahrenstellen zu finden. Weiter helfen laut BBSR die Ingenieur- und Architektenkammern sowie Sachkundige für den Hochwasserpass, die nach der Fibel mögliche Eindringpunkte systematisch erfassen und Nutzen und Kosten abwägen.

Danach geht es ums Priorisieren. Oft sind laut BBSR Kombinationen verschiedener Maßnahmen nötig. Mobile Lösungen wie Sandsäcke oder Balkensysteme eignen sich bei Starkregen nur eingeschränkt, weil jemand vor Ort sein muss, um sie aufzubauen. Dauerhafte Maßnahmen und regelmäßige Wartung tragen deshalb mehr.

Zum Schluss der Plan: Das BBSR empfiehlt, mit Familie und Nachbarn festzulegen, wer was macht – und wer zuständig ist, wenn du nicht da bist. In PrepPlan kannst du dafür die Vorlage „Unwetter oder Hochwasser“ nutzen und die Schritte mit Verantwortlichen und Vertretungen eintragen, etwa „Kellersachen vom Boden räumen“ oder „Hausverwaltung über Wasser im Lichtschacht informieren“.

Tipp Mach den Rundgang einmal bei trockenem Wetter und – ohne dich in Gefahr zu bringen – einmal bei kräftigem Regen vom Fenster aus. Wo sich dann Pfützen bilden und wohin das Wasser läuft, zeigt dir mehr als jede Beschreibung.

Häufige Fragen

Darf ich als Mieter eine Rückstauklappe einbauen lassen?

Nein, die Rückstausicherung ist Sache der Eigentümer. Laut Verbraucherzentrale tragen Grundstückseigentümer ihre eigenen Rückstauschäden selbst, die Kommune haftet nicht. Ob ein Vermieter für deine Sachen einsteht, ist eine Einzelfallfrage, die dieser Artikel nicht beantwortet; deinen Hausrat sicherst du selbst über eine Hausratversicherung mit Elementarschutz.

Wo liegt bei mir die Rückstauebene?

Sie steht in der Entwässerungssatzung deiner Gemeinde. Im Normalfall liegt sie laut BBSR auf Höhe des nächsten Schachts oder der Bordsteinkante; genaue Auskunft gibt die Stadtentwässerung.

Reichen Sandsäcke gegen Starkregen?

Meist nicht als Plan. Das BBSR hält mobile Maßnahmen bei Starkregen nur eingeschränkt für geeignet, weil die Vorwarnzeit extrem kurz ist und jemand sie aufbauen muss. Dauerhafte Vorsorge, die regelmäßig geprüft wird, ist verlässlicher.

Was tue ich, wenn bei Starkregen schon Wasser im Keller steht?

Geh nicht hinein. Das BBSR warnt, Räume mit stehendem Wasser auf keinen Fall zu betreten und keine Türen zu öffnen, hinter denen Wasser stehen könnte. Sind Menschen in Gefahr, wähl die 112.

Quellen

  1. Leitfaden Starkregen – Objektschutz und bauliche Vorsorge (Bürgerbroschüre, 3. Auflage)Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) · Zuständigkeit von Kommune und Eigentümern, Eintrittswege, Checklisten zu Gefälle, Lichtschächten, Kellertreppen und Schwellen, Rückstauebene, Rückstauverschluss und Hebeanlage mit Wartungsabständen, Verhaltensvorsorge, Sachkundige (PDF der 3. Auflage auf dieser Seite)
  2. Hochwasserschutzfibel – Objektschutz und bauliche Vorsorge (9. Auflage, Stand Februar 2022, Nachdruck 2024)Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) · Unterscheidung von Starkregen, Kanalrückstau und Grundhochwasser, Grenzen von Starkregengefahrenkarten, nachträgliche Abdichtung, Hochwasserpass, Versicherung von Grundwasserschäden, Hinweis für Mieter
  3. Starkregen-Überflutung und Rückstau: So läuft das Haus nicht voll WasserVerbraucherzentrale · Haftung der Grundstückseigentümer, keine Haftung der Kommune für Rückstauschäden, Hebeanlage bei Wohnräumen unter Straßenniveau, Sanitärfachbetrieb
  4. Starkregen und HochwasserStadt Dortmund, Stadtentwässerung · Beispiel einer Kommune: kostenlose Starkregenberatung vor Ort, Verantwortung der Eigentümer, Aufkantung von Lichtschächten
  5. Gut vorbereitet auf HochwasserBundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) · Starkregengefahrenkarten der Kommunen
  6. § 5 WHG – Allgemeine SorgfaltspflichtenBundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de) · Pflicht zur Vorsorge im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren (Abs. 2, wörtlich zitiert)